Draußen regnet es und ich
sitze auf meinem kuscheligem Bett und denke, dass ich mich mal wieder aufraffen
sollte um euch zu berichten, was ich in den letzten 2 Wochen so gemacht habe...
Am Tag nachdem ich den
letzten Blog online gestellt hab, bin ich erst mal krank geworden. Somit war an
diesem Wochenende nicht allzu viel los. Am Samstag sind Ronja und ich in den
Zoo nach Dublin gefahren und haben uns Tiere angeschaut und ein paar Fotos
gemacht, was mach halt in einem Zoo so macht. Sonntag lag ich dann nur im Bett,
hab gelesen, Fernsehen geschaut und gehofft, dass es mir bald besser geht.
Besser ging es mir dann
schließlich am darauffolgenden Samstag. Pünktlich zum nächsten Wochenende und
zum Start meiner zweitätigen Nordirlandreise.
Es ging früh los, noch bevor
irgendjemand anderes wach war. Mit dem Zug nach Dublin und von dort mit dem Bus
nach Belfast. Zu Erst ging es ins Tourismusbüro, in dem wir Geld um tauschen
und unsere Touren buchen mussten. Es war für mich das Erste Mal das ich mit
Pfund bezahlen musste, schon sehr komisch…
Belfast ist keine wirklich
schöne Stadt, allerdings wenn man sieht was die Stadt in den letzten 60 Jahren
durchgemacht hat, ist es schon ziemlich bemerkenswert! Es gab in Nordirland vor
mehreren Jahren ziemlich viele Unruhen und diese sind alles, nur nicht
Geschichte! Inhalt dieser Unruhen waren sowohl politische als auch religiöse.
Es ist zum Beispiel immer noch normal das Protestant in einem Teil der Stadt
und Katholiken im anderen Teil wohnen. Getrennt werden sie von der 7,6 Meter
hohen „peace wall“. Diese ist, wie auch so viele Hausfassaden Nordirlands, mit
Konfliktkritischen Bildern bemalt.
Nachdem wir Samstag die
Stadt mit einer „hop on – hop off Tour“ und am Abend auf eigene Faust erkundet
haben, ging es am Sonntag dann bei „irischen Sonnenschein“ zum Giants Caustway.
Der erste Halt wurde bei einer
Holzbrücke, welche über das Meer zur nächsten Mini-insel führt, gemacht.
Nächster Stop bei dem eigentlichen
Giants Caustway! Wissenschaftlich wird die Entstehung der Steinsäulen als
natürliches Abkühlungsphänomen heißer Lava erklärt. Legenden hingegen erzählen andere
Geschichten.
Letzter Halt war dann
Londonderry (od. Derry), eine Stadt die Geschichtlich sehr bedeutend für
Nordirland ist!
Es war ein sehr interessantes
Wochenende, in einem Land, was meiner Meinung nach nicht so genau weiß was es will. Die britische
Flagg ist auf allen „wichtigen“ Gebäuden gehisst und sie benutzen den Pfund als
Währung. Hingegen werden aber an jeder Straßenecke typisch irische Souvenirs
verkauft und auch sonst ist alles noch sehr irisch...
Diese Woche heißt es nun
jeden Tag zum Kinderabholen: Regenhose und Winterjacke anziehen! Denn anders
als in Deutschland, sitzen wir hier bei 6 Card, Regen und Wind (welcher das
benutzen eines Regenschirmes unmöglich macht)! Ich hoffe doch es wird bald
besser…
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