Die Wochen gehen in einander
über und man merkt gar nicht, dass die Nächste schon wieder anfängt. Es scheint
Monate her zu sein, dass ich an dem Freitag, nachdem ich einen Tag vorher den
Blog auf den neusten Stand gebracht hatte, mit meiner Familie zum
Geburtstagsessen meines Gastvaters aus war.
In der Vorletzten Woche ging
dann bei uns ein Virus durch unsere Familie, am Schluss hatte es fast jeder einmal
gehabt und ich kann euch sagen, es war nicht lustig!!! Den Anfang hatten die 3
Kleinen gemacht, darauf folgte ich, dann meine Gastmutter, mein Gastvater und
irgendwo dazwischen noch einer von den größeren Kids. Wie man mir sagte, eine
der übelsten Kinderansteckungskrankheiten: Magen-Darm.
An dem Freitag und Samstag
mussten wir aber alle wieder fit sein bzw. wenigstens so aussehen, da 2 von den
Kleinen ihre Ballettaufführungen hatten. Es sah total süß aus, besonders die
Kleinsten ab 4 Jahren. Das restliche Wochenende habe ich dann ruhig angehen
lassen…
Diese Woche haben Ronja,
Jessi und ich uns dann am Samstag auf die Liffy getrau, welcher der Fluss ist,
der durch ganz Dublin fließt. Das ganze natürlich mit einem Boot. Es war mal
ganz interessant, die Stadt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und dazu war
auch noch seit langem mal wieder blauer Himmel und Sonnenschein.
Heute (Sonntag) stand dann
ganz im Motto: LERNEN, denn von nichts kommt nichts. Jessi und ich haben heute somit
über so mitreisende Themen wie Umwelt, Persönlichkeit, Vorlieben und
Abneigungen geredet, die durchausspannenden Strukturen von Essays, Reports usw. gelernt
und Grammatik gebüffelt. Warum das alles? Wir haben unsere final Exams kommenden Freitag und Samstag an dem University College Dublin. Also bitte Daumen drücken! =)
Die Tage ziehen dahin, mal
schneller und mal langsamer, aber eigentlich sind es wirklich nur noch 1 ½ Monate.
Allerdings hat mir meine Kleinste letzte Woche schon erklärt, dass sie schon
mir ihrer Mama geredet hat, dass ich ja jetzt für immer hier bleiben werde. Und
das sie mich einschließen wird, wenn meine Eltern kommen (um mich zu besuchen)
damit sie mich erst gar nicht mitnehmen können. Aber ich hoffe doch, dass sie
mich dann gehen lassen wird, auch wenn ich mein Zuhause hier sehr vermissen
werde.

